Silbergrüner Bläuling | Chalkhill Blue (Polyommatus coridon)
Ein Schmetterling öffnet seine Flügel In diesem Moment Als das gleiche Licht Der frühen Morgensonne Sanft meine Augenlider berührt Meine Augen öffnet Während die Sonne ihr Licht ausstreckt Über die Tau besprenkelte Wiese Auf jedem anderen Grashalm Erscheinen sonnengeküsste Schwingen Blau schimmernde Blumen Die der Dämmerung eines neuen Tages Ihre Reverenz erweisen
A butterfly opens its wings In that moment As the same light Of the early morning sun Gently touches my eyelids Opening my eyes As the sun stretches her light Across the dew sprinkled meadow On every other blade of grass Appear those sun kissed wings Blue shimmering flowers That pay reverence To the dawn of a new day
The Apollo Butterfly | Roter Apollo (Parnassius apollo) Status – Rote-Liste D (2011): 2-Stark gefährdet, sehr selten, starker Bestandsrückgang, streng geschützt Conservation status Germany – Red List D (2011): Category 2-highly threatened, very rare, strong decline
An einem warmen Sommertag Ein weißes Aufleuchten Fängt mein Auge Auf einer Brise schwebend Anmutig flatternd Ein feenhafter Tanz Über sonnendurchfluteten Feldern
Ein Tanz der Lüfte Getragen auf transparentem Pergament Mit wechselnden Symbolen Bestäubt auf weißer Tapisserie In Ringen von Rot Und gelben Kreisen Inmitten kontrastreicher Flecken von Schwarz
Ich kann sehen, warum Du solch göttlichen Namen trägst Von allen, die bestäubte Flügel tragen Ist Deine Schönheit unübertroffen Zart und reizvoll
Am Rande der Auslöschung Intensiviert sich deine Schönheit Einzigartig in deiner schwindenden Existenz Nicht lange und du wirst sein Eine Erinnerung Von legendärer Schönheit
Doch deine Anmut wird verehrt Und es gibt viele Hände die streben Neue Behausungen zu schmieden Mit Blumen, Felsen und Steinkulturen Auf sonnigen Hängen und Feldern Vielleicht ist dein Spiel im Leben Noch nicht zu Ende?
On a warm summer’s day A flash of white Catches my eye Afloat on a breeze Gracefully fluttering A fairy dance Over sun drenched fields
A dance borne in air On transparent pergament Bearing varying symbols Dusted on white tapestry In rings of red And circles of yellow Amongst contrasting spots of black
I can see why You hold such celestial name Of all those bearing dusted wings Yours is beauty unsurpassed Delicate and alluring
On the verge of obliteration Your beauty intensifies Unique in your waning existence Not long and you become A memory Of legendary beauty
But your beauty is revered And there are many hands That seek to forge new dwellings With flowers, rocks and stone crops On sunny slopes and fields Perhaps your play in life Is not yet ended?
The clouded Apollo | Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne)
Seltener Schmetterling Würdest du geliebt werden Wenn du nicht selten wärst?
Durchsichtige Spitzen Zarte Muster Feine Striche in Schwarz Auf weißem Pergament Dein ist die stille Schönheit Von Kontrasten und Harmonie Die Ruhe und Frieden hervorrufen
Keine Farben zeigst du Wie schön wärst du Wenn du flattern würdest In jedem blühenden Feld?
Rare butterfly Would you be loved Were you not rare?
Transparent tips Delicate patterns Fine strokes of black On white pergament Yours is the quiet beauty Of contrasts and harmony That evokes calmness and peace
With no colours to show? How beautiful would you be If you were to flutter In every blooming field?
Anmerkung Die Kesselfallenblume der Frauenschuh-Orchidee leuchtet gelb und duftet zart nach Aprikosen. Insekten werden dadurch in den Kessel der Blüte gelockt. Dort finden sie nur über die Haartreppen im hinteren Teil ihren Weg aus der Falle. Überall sonst sind die Wände zu glatt um herauszukrabbeln.
Beim verlassen der Blume müssen sie sich dabei unter Narbe und Staubblätter hindurchzwängen um wieder nach außen zu gelangen. Durch diese Täuschung gelingt es der Orchidee eine Bestäubung zu bewirken. Krabbenspinnen kommen mit ihren langen Beinen problemlos aus der Kesselblume heraus und lauern Insekten dort auf.
So kommt es, dass Insekten nicht nur getäuscht werden sondern auch als Nahrung für Krabbenspinnen enden.
Annotation The slipper shaped lip of the lady slipper orchid has a conspicuous yellow colour. It has a delicate scent of apricots. Colour and scent attract insects into the slipper lip. The only way out of this trap is along the anterior wall of the slipper. The other parts of the slipper are too smooth for insects to crawl up.
Insects that leave the flower must squeeze themselves past the stigma and then the anthers. The lady slipper orchid achieves pollination using this deception. Crab spiders with their long legs easily move in and out of the slipper. They take advantage of this ability to ambush insects trapped in the slipper.
And so it happens that insects are not only deceived but also find themselves as food for crab spiders.
Ich war auf der Suche nach einem besonderen Wesen Weder Libelle noch Schmetterling Selten, schwer zu finden Doch der Libellen-Schmetterlingshaft fand mich Und ließ sich direkt auf meinem Kopf nieder
Dieses Leben ist ein Geschenk Zu nehmen oder zu lassen Weder süß noch bitter Das Leben ist eine Erfahrung für sich Nichts ist vergleichbar Nur das Leben
Doch das Leben kennt weder Gut noch Böse Es gibt keine Gerechtigkeit, keine Fairness Das Leben differenziert nicht Zwischen Glück und Unglück Es gibt weder Erfolg noch Misserfolg
Warum so zynisch fragst Du? Sicherlich ist das Leben schon hart wie es ist! Schau immer auf die schönen Seiten des Lebens Du beharrst darauf
Meine Wahrheit ist einfach und klar Schöne Seiten gibt es nicht Ohne die Schattenseiten Das Glück kommt mit dem Unglück Ich weiß, dass das Leben ein Geschenk ist Das einer Erfahrung Frei von jedem Preis Wenn du es akzeptierst Bedingungslos
Wenn du das meistern kannst Dann wirst du frei sein Von Krankheit und Tod Frei von Angst und Sorgen Frei zu erleben Dieses Leben als ein Geschenk
I went looking for a special being Neither dragonfly nor butterfly Rare and difficult to find But the owlfly found me Perched right on the top of my head
This life is a gift To take or to leave Not sweet nor bitter Life is an experience of its own Nothing comparable Just life
But life knows no good nor bad There is no justice, no fairness Life does not differentiate Between fortune and misfortune There is nothing like success or failure
Why so cynical you ask? Certainly life is tough already as it is! Always look onto the bright sides of life You insist
My truth is simple and striaight Bright sides are inexistent Without the shadows Fortune comes with misfortune I know that life is a gift That of an experience Free of any price If you accept Unconditionally
If you master this Then you will be free Of illness and death No fear or worry Free to experience Life as a gift